Das Ratingsystem

Das Ratingsystem

Im Schach gibt es ein Ratingsystem.

Jeder Spieler erhält entsprechend seiner Partie­ergebnisse ein Rating zugeordnet, das ein Maß für seine Spielstärke ist.

In Deutschland bekommt man eine DWZ (deutsche Wertzahl).

International bekommt man eine ELO-Zahl (benannt nach ihrem Erfinder Arpad Elo), die von der Größe her gleich ist.

Alle deutschen Spieler haben i.d.R. eine DWZ, wer an größeren Turnieren teilnimmt kann zusätzlich noch eine ELO bekommen.

Je nachdem ob ein Turnier ELO- oder DWZ-gerated (ausgewertet) wird, fließen die Ergebnisse des Turniers in die Berechnung der neuen ELO bzw. DWZ eines Spielers ein.

Weil ELO und DWZ eines Spielers aus unter­schiedlichen Partie­ergebnissen berechnet werden, sind sie meisten nicht gleich hoch.

ELO/DWZBewertung < 1000Ein Anfänger hat eine DWZ von unter 1000 (so zwischen 400 und 800). 1000Kreisklasse-Spieler haben meistens ab/über 1000 DWZ. 1500Mit DWZ 1500 ist man schon ein starker Spieler 20002000 ist eine Schallmauer, die die meisten Spieler nie erreichen werden. 2500Bei 2500 ELO fangen die Großmeister an. 2700Bei 2700 fängt die absolute Weltspitze an. 2700 ELO ist eine Schallmauer, die viele Großmeister gerne überschreiten wollen.
Das schafffen nur die wenigsten Großmeister. Wenn man sich bei der FIDE die Liste der TOP 100 Spieler ansieht, stellt man fest das weniger als die Hälfte davon ein Rating ab 2700 haben.
2800Z. Z. gibt auf diesem Planeten 3 Personen mit einem Rating von über 2800 ELO.

Ratings nachsehen

Auf der Webseite der FIDE kann man sich die ELO-Ratings ansehen.

Beim DSB findet man ausser den DWZ-Ratings von Spielern auch Listen der Vereine.