Ratingsysteme

Ratingsysteme

Im Schach gibt verschiedene Rating­systeme. Dabei erhält jeder Spieler entsprechend seiner Partie­ergebnisse ein Rating zugeordnet, das ein Maß für seine Spielstärke ist.

International bekommen Schachspieler eine ELO-Zahl (benannt nach ihrem Erfinder Arpad Elo).

In Deutschland bekommen Schachspieler eine DWZ (deutsche Wertzahl), die von der Höhe her in etwa der ELO entspricht.

In anderen Ländern gibt es weitere Rating­systeme, die von der ELO abweichen können.

Ratings bei uns in Deutschland

Alle deutschen Spieler haben i.d.R. eine DWZ, wer an größeren Turnieren teilnimmt kann zusätzlich noch eine ELO-Zahl bekommen.

Je nachdem ob ein Turnier ELO- oder DWZ- ausgewertet wird, fließen die Ergebnisse des Turniers in die Berechnung der neuen ELO bzw. DWZ eines Spielers ein.

Weil die ELO- und DWZ-Zahl eines Spielers auf unter­schied­lichen Partien beruhen, sind sie normaler­weise nicht genau gleich hoch.

ELO/DWZBewertung < 1000Ein Anfänger hat eine DWZ von unter 1000 (bei etwa 400-800 fangen Anfänger an). 1000Kreisklasse-Spieler haben meistens ab bzw. knapp über 1000 DWZ. 1500Mit DWZ 1500 ist man schon ein starker Spieler. 20002000 ist eine Schallmauer, die die meisten Spieler nie erreichen werden. 2500Bei 2500 ELO fangen die Großmeister an. 2700Spieler mit 2700 ELO oder mehr nennt man Super-Großmeister. Das ist kein offizieller Titel, der vergeben wird, aber eine weitere Schallmauer: Viele Großmeister möchten sie gerne erreichen, aber nur wenige schaffen es.
In der FIDE-Rating-Liste vom Januar 2020 z.B. gab es 37 Großsmeister mit ELO 2700+.
2800Laut Januar-2020-Liste gibt es auf unserem Planeten 3 Menschen mit einem Rating von 2800+.

Ratings nachsehen

Auf der Webseite der FIDE kann man sich die ELO-Ratings ansehen.

Beim DSB findet man ausser den DWZ-Ratings von Spielern auch Listen der Vereine.